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Der Verein Tafel Bad Brückenau hat im vergangenen Jahr 175 Personen versorgt. Davon waren 55 Kinder. 69 Helfer leisteten insgesamt rund 3000 Einsatzstunden. Diese Zahlen gab 2. Vorsitzender Klaus Hartmann bei der Mitgliederversammlung im evangelischen Gemeindehaus bekannt.

„Die Tafelausgabe an jedem Mittwoch läuft ruhig und geordnet“, führte Vorsitzender Hans-Jürgen Schelle in seinem Tätigkeitsbericht aus. Er ließ noch einmal einige Eckpunkte der abgelaufenen zwölf Monate Revue passieren. Zur Sprache kamen dabei unter anderem zwei Benefizaktionen mit regionalen Supermärkten und die Fahrzeugübergabe des neuen Sprinters.

Beim traditionellen Helferessen sei erneut die Verbundenheit untereinander bei dem 91 Mitglieder zählenden Verein gefestigt worden. Vor einigen Wochen haben die Verantwortlichen turnusmäßig die Berechtigung der Tafelkunden überprüft und rund 100 Ausweise an die Bedürftigen ausgegeben.

Insgesamt konnten die Ehrenamtlichen im Jahr 2017 rund 33 400 Kilogramm an Waren verteilen. Davon kamen 18 400 Kilogramm von Großspendern und 15 000 Kilogramm von Märkten in Bad Brückenau und Umgebung. Hartmann hatte darüber hinaus exakt die Fahrleistungen der beiden eingesetzten Autos aufgelistet: 12 424 Kilometer wurden für die Beschaffung der Lebensmittel zurückgelegt.

Eine personelle Veränderung, die bereits im Vorfeld besprochen worden war, stand auf der Tagesordnung der Versammlung. So ging die Wahl der neuen Kassiererin Maria Heindorf schnell und reibungslos über die Bühne. Die 35-jährige tritt die Nachfolge von Monika Wiesner an, der Schelle im Namen aller Mitglieder Dank für ihre geleistete Arbeit sagte. Reine Formsache war eine Satzungsänderung, die den Vereinsnamen und das Logo betraf. Hier schlossen sich die Rhöner der bundesweiten Vorgehensweise des Dachverbandes an.

In der anschließenden Aussprache appellierte Kirsten Zinn an alle Beteiligten, etwaige Unstimmigkeiten, wie beispielsweise bei der Warenausgabe, sofort anzusprechen. Es sei nicht gut, wenn auftretende Probleme zu lange im Raum stünden. Hier hatte Hartmann sofort eine Lösung parat: „Wir sind doch alles erwachsene Menschen. Jeder kann mit seinem Anliegen zu mir kommen“.

Quelle: InFranken.de